In Italien ist wieder Steuersaison (Abgabe in Papierform bis zum 30. Juni 2025, Online-Abgabe bis zum 31. Oktober 2025). Für viele Auswanderer ist dies mit einer Welle der Angst verbunden, die durch Horrorgeschichten und die hartnäckige Legende, dass jeder den Steuersatz 43% zahlt, geschürt wird. Der Spitzensteuersatz sorgt zwar für viele Klicks, Kommentare und Ärger, ist aber für die meisten Menschen irreführend. In Wirklichkeit ist die effektive Steuerlast für viele in Italien lebende Menschen - insbesondere für Expats und Rentner - viel niedriger, wenn man die progressiven Steuerklassen, Sonderregelungen, Abzüge, Freibeträge und andere Erleichterungen berücksichtigt. Und lassen Sie uns gar nicht erst mit der “Vermögenssteuer” anfangen (wir kennen tatsächlich Leute, die sich wegen der “Vermögenssteuer” gegen einen Umzug nach Italien entschieden haben - die, wie Sie sehen werden, im Allgemeinen nicht so beängstigend ist, wie sie klingt). In diesem Artikel räumen wir mit dem Mythos einer unerträglichen italienischen Steuerlast auf und erklären, wie das Steuersystem für Privatpersonen tatsächlich funktioniert. Wir erkunden die italienische Einkommenssteuerstruktur (IRPEF), die günstigen Pauschalbesteuerungsregelungen für Unternehmer und Neuansässige, die Anrechnung von Sozialversicherungsbeiträgen auf verschiedene Einkommensarten (oder auch nicht), die bescheidenen Vermögenssteuern auf Vermögenswerte und eine Vielzahl von Abzügen und Vergünstigungen (für Familien, Arztrechnungen, Bildung, Eigenheim, etc....
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